„Rennschnecke“ ganz flott

Segeln: Am Samstag richtete der Yachtclub Eichhorn Konstanz erneut den „Eichhörnle-Cup“ aus, eine Regatta für Kinder und Jugendliche. Dieses Jahr versammelten sich zur Steuermannsbesprechung 16 junge Segler aus den Jugendabteilungen des Yachtclub Rasmus, des Segler-Vereins Staad, des Junioren-Pools Kreuzlingen, des Yachtclub Eichhorn, des Yachtclub Sipplingen und des Yachtclub Dettingen.Geplant war, möglichst viele Wettfahrten vor der Mittagspause durchzuführen.

Gespannt warteten die Teilnehmer und dümpelten in ihren Optimisten vor der Startlinie. Zwar schien die Sonne, doch der vorhergesagte Wind kam nicht und schließlich waren alle froh, als Regattaleiter Herwig Schneider die Mittagspause vorzog und die Teilnehmer in den Hafen zurück rief.

Endlich kam leichter Wind aus nördlichen Richtungen auf und das Feld lief wieder aus. Der erste Wettlauf konnte gestartet werden. Zunächst war der Wind aber noch so schwach, dass die Boote eher über die Startlinie krochen. Die leichte Brise drehte mehr und mehr auf West und wurde konstanter und das Wetteifern um die Plätze begann. Es entwickelte sich auf up und down Kurs eine spannende Wettfahrt mit zahlreichen Positionswechseln, bei der es manchmal auch recht eng zuging.

Die Regattaleitung nutzte die Gunst der Stunde und startete unmittelbar nach dem ersten Lauf eine zweite Wettfahrt, die bei nun relativ beständigen ein bis zwei Windstärken durchgeführt werden konnte.

Gewonnen hat den Eichhörnle-Cup Pius Rawitzer vom Yachtclub Dettingen auf „Rennschnecke“, knapp vor Patrick Rentschler vom Yachtclub Sipplingen auf „Speedster“, der ebenfalls nur knapp Jasper Peters vom Segler-Pool- Kreuzlingen auf „Basilik“ auf den dritten Rang verwies.

Alle Teilnehmer erhielten ein Andenken und die drei Erstplazierten wurden mit Pokalen belohnt. Jasmina Jehle erhielt einen Wanderpokal als Beste des ausrichtenden Jachtclub Eichhorn.

Am Ende waren die Teilnehmer sehr zufrieden mit der Regatta und der Arbeit des ausrichtenden Yachtclub Eichhorn Konstanz.

Aus dem Südkurier vom 19.9.2011