Eichhörnle-Cup 2012

Am Samstag, den 15.09.2012 fand der diesjährige Eichhörnle-Cup des Yachtclub Eichhorn Konstanz e. V. statt. Wie in den Jahren zuvor war der Eichhörnle-Cup als eine reine Wettfahrt für Kinder und Jugendliche, die auf Optimisten ausgetragen wurde, ausgeschrieben.

An der Regatta nahmen dieses Jahr acht Kinder und Jugendliche aus den Vereinen SVS, MRV, YRK und natürlich dem Yachtclub Eichhorn Konstanz teil. Das Teilnehmerfeld war damit dieses Jahr kleiner als letztes Jahr; dies dürfte seine Ursache in zeitgleich stattfindenden Regatten von höherer Wertigkeit gehabt haben.

Pünktlich um 10.30 Uhr fand dann die Steuermannsbesprechung vor dem Clubhaus Lände statt und Regattaleiter Herwig Schneider erklärte den Kurs.

Der Wind wehte zunächst relativ schwach mit einer Windstärke aus West und nachdem die Tonnen gelegt waren, konnte um ca. 11. 30 Uhr die erste Wettfahrt gestartet werden. Wie jedes Jahr ging es am Start eng zu und es war beeindruckend zu beobachten, wie konzentriert die Teilnehmer agierten und wie gut manche Starts gelangen. An der Kreuz war das Feld noch weitgehend geschlossen, der Wind drehte dann etwas und frischte auch etwas auf und es setzte sich ein Spitzengruppe von fünf Booten deutlich ab. Die erste Wettfahrt gewann Viktoria Reckling vor Philipp Wrobel (beide SVS) und Nelly Bestehorn (YCE).

Da der Wind auf Süd-Ost gedreht hatte, mussten vor dem Start der zweiten Wettfahrt die Tonnen umgelegt werden. Regattaleiter Herwig Schneider lies die Regattabahn für die zweite Wettfahrt etwas größer legen, da der Wind etwas aufgefrischt hatte.

Am Start ging es wieder eng zu und nach einer guten Viertelstunde erreichten das noch relativ geschlossene Feld dann die Luvtonne, der Wind wurde etwas schwächer und das Feld zog sich aus einander. Viktoria Reckling und Philipp Wrobel gelang es mit deutlichen Abstand die Führung zu übernehmen und zwischen beiden entspannte sich ein spannender Zweikampf, den Philipp Wrobel am Ende denkbar knapp gewann.

Kaum war das letzte Boot nach der zweiten Wettfahrt im Ziel wurde bereits die dritte Wettfahrt angekündigt. Die Regattaleitung hatte entschieden angesichts der unsicheren Windverhältnisse möglichst vor der Mittagspause drei Wettfahren zu starten.

Die 3. Wettfahrt konnte dann bei schwächer gewordenen Wind aus Süd-Ost gegen 13. 05 Uhr gestartet werden. Der Start gelang sehr schön und es passierten sieben Boote die Startlinie mit nur ungefähr einer Bootslänge Abstand. Der Himmel riss auf und die Sonne kam, aber der Wind schlief bereits auf dem Weg zur Luvtonne mehr und mehr ein, so dass sich Regattaleiter Herwig Schneider entschied, eine Bahnverkürzung vorzunehmen. Bei sehr wenig Wind und entsprechend schwierigen Bedingungen zog sich das Feld trotz der verkürzten Bahn zunächst deutlich auseinander, dann kam wieder etwas Wind auf und auch diese Wettfahrt konnte beendet werden. Die dritte Wettfahrt gewann wieder Philipp Wrobel auf „Gummibärle“ vor Yannick May auf „TomTorbo“ (beide SVS).

Zufrieden, dass drei Wettfahrten „im Kasten“ waren schoss die Wettfahrtleitung den Eichhörnle-Cup 2012 um 13. 40 Uhr ab.

Zurück ging es dann ins Clubhaus Lände; dort stärkten sich die Teilnehmer mit einer Wurst mit Pommes, die vom Yachtclub Eichhorn spendiert wurde, bevor um 15. 00 Uhr die Siegerehrung stattfand.

Alle Teilnehmer erhielten eine Medaille als Andenken und eine Kappe mit dem Schriftzug „Eichhörnle-Cup“; Pokale gab es für die ersten drei Plätze. Den dritten Platz erreichte Yannick May vom SVS, den zweiten Platz belegte Victoria Reckling auf „Hummel“ (ebenfalls SVS) und stolzer Sieger des Eichhörnle-Cup 2012 wurde Philipp Wrobel (SVS).

Den Wanderpokal für den Besten des ausrichtenden Yachtclub Eichhorn Konstanz gewann dieses Jahr Nelly Bestehorn.

Auch 2012 war der Eichhörnle-Cup eine sehr schöne Veranstaltung, die Kinder und Jugendlichen hatten bei den Wettfahrten und danach im Clubhaus viel Spaß und genossen es in sportlicher, aber auch lockerer Atmosphäre ihr Können zu zeigen.

Wir freuen uns schon jetzt auf den Eichhörnle-Cup 2013 und hoffen, auf eine etwas größeres Teilnehmerfeld und etwas mehr Wind.