Satzung

Stand: 24.04.2015

 

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

1.
Der Verein führt den Namen "Yachtclub Eichhorn Konstanz e.V." und hat seinen Sitz in Konstanz. Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Konstanz eingetragen.

2.
Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr. Für das Gründungsjahr wird ein Rumpfgeschäftsjahr gebildet.

§ 2 Zweck, Aufgaben, Gemeinnützigkeit

1.
Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports, insbesondere des Wassersports, die Bildungsarbeit durch den Sport und die sportliche Jugendförderung.

2.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (§  51-68). Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Förderung sportlicher Aktivitäten durch die Vereinsmitglieder verwirklicht.
Eine Förderung dieser Aktivitäten liegt u.a. auch dann vor, wenn der Verein in Zusammenarbeit mit der Stadt Konstanz für seine Mitglieder sowie Mitglieder von Mitgliedsvereinen, die ihrerseits steuerbegünstigt und als gemeinnützig anerkannt sind, im Rahmen der Vorschrift des § 58 Nr. 4 AO sowie des Anwendungserlasses zur AO (Sportstättenerlass) einen Sportboothafen errichtet und betreibt.

3.
Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

4.
Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
Vereinsämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt. Der Vorstand wird jedoch ermächtigt, im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten, eine angemessene Vergütung für Tätigkeiten im Rahmen der satzungsmäßigen Zwecke des Vereins nach Maßgabe des § 3 Nr. 26 a EStG für Vorstandsmitglieder und besonders Beauftragte des Vorstandes zu beschließen. Näheres regelt der Vorstand im Rahmen der Geschäftsordnung.
Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.Darüber hinaus darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. 

5.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Konstanz. Diese hat das Vermögen ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke im Bereich Wassersport im Raum Konstanz zu verwenden.

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft

1.
Der Verein besteht aus:
a) Ehrenmitgliedern,
b) ordentlichen (aktiven) Mitgliedern,
c) fördernden (passiven) Mitgliedern,
d) Kindern und Jugendlichen.

2.
Gesuche um Aufnahme in den Verein sind an den geschäftsführenden Vorstand zu richten. Die vom Verein bereitgestellten Formulare sind zu verwenden. Der Gesuchsteller hat zwei ordentliche (aktive) Mitglieder zu benennen, die ihn durch Unterschrift als für die Mitgliedschaft geeignet empfehlen. Bei Minderjährigen ist der Antrag zudem auch von dem/den gesetzlichen Vertreter/n zu unterschreiben. Dieser verpflichtet sich damit zur Zahlung der Mitgliederbeiträge und aller sonstigen für den Minderjährigen an den Verein zu entrichtenden Zahlungen.

3.
Der geschäftsführende Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit über das Aufnahmegesuch. Die Ablehnung eines Gesuchs muss nicht begründet werden.

4.
Die Aufnahme wird dem neuen Mitglied unter Aushändigung der Satzung schriftlich mitgeteilt. Mit der Aufnahme anerkennt das neue Mitglied die Vereinssatzung und ihre Folgeordnungen und ist verpflichtet die Aufnahmegebühr und den Mitgliedsbeitrag gemäß Beitragsordnung zu entrichten.

5.
Ordentliche (aktive) Mitglieder sollen Inhaber eines auf dem Bodensee gültigen Schifferpatents oder eines gleichwertigen Nachweises sein und müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben. Mit Aufnahme als ordentliches (aktives) Mitglied erfolgt auf Antrag die Aufnahme in die Warteliste für Liegeplätze.

6.
Fördernde (passive) Mitglieder unterstützen den Verein in der Verfolgung seiner satzungsgemäßen Ziele und wassersportlichen Interessen. Sie entrichten einen verminderten Beitrag, erhalten die Vereinsinformationen und nehmen am Vereinsleben teil. Sie haben kein Stimmrecht in der Mitgliederversammlung. Sie können nach einem Jahr ein Gesuch auf ordentliche (aktive) Mitgliedschaft stellen.

6.
Kinder und Jugendliche haben in der Mitgliederversammlung kein Stimmrecht.
Sie gehören der Jugendabteilung des Vereins an. Näheres regelt die Jugendordnung. 

7.
Soweit noch Vereine Mitglied des YCE sind, bleibt deren Status unverändert. Neue Vereine werden nicht aufgenommen.

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

1.
Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Tod, Streichung von der Mitgliederliste oder Ausschluss aus dem Verein. Handelt es sich bei dem Mitglied um eine Personenvereinigung, juristische Person oder dergleichen, so ist auch die Auflösung dieser Vereinigung ein Grund für die Beendigung der Mitgliedschaft.

2.
Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem geschäftsführenden Vorstand. Bei beschränkt Geschäftsfähigen, insbesondere Minderjährigen, ist die Austrittserklärung auch von dem/n gesetzlichen Vertreter/n zu unterschreiben. Der Austritt kann nur zum Ende eines Geschäftsjahres erklärt werden, wobei eine Kündigungsfrist von zwei Monaten einzuhalten ist.

3.
Ein Mitglied wird von der Mitgliederliste gestrichen, wenn es trotz schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen, Umlagen oder anderen Verpflichtungen gegenüber dem Verein im Rückstand ist. Die Streichung darf jedoch erst vollzogen werden, wenn nach Absendung der schriftlichen Mahnung zwei Monate verstrichen sind und in der Mahnung die Streichung angedroht worden ist. Die Streichung soll dem Mitglied mitgeteilt werden. Einer Mahnung und einer Einhaltung der Frist von zwei Monaten bedarf es nicht, wenn das Mitglied eine Einzugsermächtigung erteilt hat und diese ersatzlos widerruft oder einen bereits eingezogenen Betrag zurückrufen lässt.

4.
Gegen die Streichung von der Mitgliederliste kann das Mitglied Berufung an die Mitglieder-versammlung einlegen. Die Berufung ist innerhalb eines Monats nach Zustellung der Mitteilung an den geschäftsführenden Vorstand zu richten. Dieser hat nach fristgemäßer Einlegung der Berufung den Ausschluss auf die Tagesordnung der nächsten Mitgliederversammlung zu setzen, die alsdann abschließend über den Ausschluss entscheidet.

5.
Wenn ein Mitglied schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt, kann es durch Beschluss des geschäftsführenden Vorstandes mit 2/3 Mehrheitsbeschluss ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung muss der Vorstand dem Mitglied Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme geben. Der Ausschluss ist auch dann zulässig, wenn das Mitglied in der Hafenanlage des Vereins einen Liegeplatz hat und der Mietvertrag über diesen Liegeplatz aus wichtigem Grund rechtskräftig gekündigt und beendet ist. Die Anhörung des Mitglieds entfällt in diesem Fall.

6.
Hat ein Vereinsmitglied im Sportboothafen des Vereins einen Hafenplatz gemietet, so endet mit der Mitgliedschaft im Verein auch das Mietverhältnis über den Hafenplatz, ohne dass es hierzu einer Kündigung des Mietvertrages über den Hafenplatz bedarf.

§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

1.
Die Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen und Anlagen des Vereins im Rahmen der vorgegebenen Haus- und Hafenordnungen zu benutzen, im Verein Sport zu treiben sowie an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.

2.
Die Mitglieder haben im Rahmen ihrer Betätigung im Verein die von den Vereinsorganen erlassenen Sport-, Haus- und Hafenordnungen sowie die Anweisungen der Abteilungsleiter, Übungsleiter und anderer weisungsberechtigter Personen zu beachten.

3.
Die Mitglieder sind verpflichtet Arbeitsleistungen zu erbringen, wenn diese von der Mitgliederversammlung, dem Vorstand oder der ARGE „Sportboothafen Staad“ beschlossen werden. Arbeitsstunden, die nicht geleistet werden, sind durch einen Geldbetrag abzulösen.  Der Höchstsatz beträgt 50,00 Euro pro Stunde. Näheres regelt die Ordnung für Beiträge, Umlagen und Arbeitsleistungen.

4.
Alle Mitglieder haben die Pflicht, Beiträge, Gebühren und Umlagen fristgemäß zu entrichten.

5.
Der Erwerb der Mitgliedschaft verleiht keinen Rechtsanspruch auf Überlassung eines Boots-liegeplatzes.

6.
Ändern sich im Verlauf der Mitgliedschaft die im Aufnahmeantrag angegebenen Daten, insbesondere der Name, die Anschrift und die Bankverbindung, so sind die Mitglieder verpflichtet, dies unverzüglich dem Verein mitzuteilen.

§ 6 Mitgliedsbeiträge; Art der Beiträge

1.
Der Verein erhebt Aufnahmebeiträge, Mitgliedsbeiträge, Umlagen und, zur Finanzierung besonderer Vorhaben oder zur Beseitigung finanzieller Schwierigkeiten, Sonderbeiträge.
Er ist zudem berechtigt, bei Erstellung und Vermietung von Bootsliegeplätzen Mietvorauszahlungen zu erheben. Umlagen und Sonderbeiträge werden für jedes Mitglied pro Jahr auf maximal 1.000,- Euro oder das Sechsfache des Mitgliedsbeitrages beschränkt. 

2.
Die Höhe und den Zeitpunkt der Fälligkeit der in Absatz 1 genannten Beiträge und sonstigen Zahlungen setzt die Mitgliederversammlung fest.

3.
Näheres regelt die Ordnung für Beiträge, Umlagen und Arbeitsleistungen.

§ 7 Beitragszahlung

Alle Gebühren, Beiträge, Umlagen usw. werden mit Rechnungsstellung erhoben. Die Teilnahme am Lastschriftverfahren ist wünschenswert. Hierzu muss eine Einzugsermächtigung zur Verfügung gestellt werden. Tritt beim Mitglied eine Änderung der in der Einzugsermächtigung angegebenen Daten ein, so hat das Mitglied dies dem Verein unverzüglich mitzuteilen und für die Schaffung einer reibungslosen Einzugsmöglichkeit Sorge zu tragen.

§ 8 Vereinsorgane; Allgemeines

Organe des Vereins sind:

1. der Vorstand im Sinne von § 26 BGB (geschäftsführender Vorstand)
2. der erweiterte Vorstand
3. die Mitgliederversammlung.

§ 9 Vorstand im Sinne von § 26 BGB

1.
Der Vorstand des Vereins (geschäftsführender Vorstand) besteht aus:

1. dem/der Präsident/in2. dem/der Vizepräsident/in,3. dem Referenten/der Referentin für Kommunikation,4. dem Schatzmeister/der Schatzmeisterin,5. dem Referenten/der Referentin für Sport, Regatten und Jugend.

2.
Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins nach Maßgabe der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung, soweit die Aufgaben nicht dem erweiterten Vorstand zugewiesen sind.

3.
Der Vorstand erlässt die zur Durchführung der Satzung erforderlichen Ordnungen, insbesondere eine Geschäftsordnung für die Organe des Vereins, eine Finanz- und Haushaltsordnung, eine Ordnung für Beiträge, Umlagen und Arbeitsleistungen.

4.
Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte durch den Präsidenten/die Präsidentin, in einem vom Vorstand festgestellten Verhinderungsfalle, durch den Vizepräsidenten/die Vizepräsidentin.

5.
Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Die Vertretung des Vereins erfolgt durch zwei Mitglieder des Vorstandes, darunter dem/der Präsidenten/in und einem weiteren Mitglied des Vorstandes.

6.
Der Vorstand hat zudem folgende Aufgabenbereiche:

a) Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlungen sowie Festlegung der Tagesordnungen,
b) Erstellung des jährlichen Wirtschaftsplanes, die Buchführung und die jährliche Berichterstattung,
c) Entscheidung über die Aufnahme, Streichung und den Ausschluss von Mitgliedern.

§ 10 Erweiterter Vorstand

1.
Der erweiterte Vorstand besteht aus:

a) den Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes,
b) den zwei Delegierten bei der ARGE Sportboothafen Staad (SHS),
c) dem/der Jugendleiter/in,
d) den Ehrenpräsidenten/Ehrenpräsidentinnen
e) bei Bedarf einem/einer weiteren Beisitzer/in.

2.
Der erweiterte Vorstand wird vom geschäftsführenden Vorstand, bei Bedarf oder wenn es die Satzung verlangt, einberufen.

3.
Der erweiterte Vorstand erlässt zur Durchführung der Satzung eine Ehrungsordnung und eine Jugendordnung. Er erlässt die für den Betrieb des Sportboothafens, des Bojenbetriebes und den Betrieb des Clubhauses erforderlichen Ordnungen im Einklang mit den Vorgaben der ARGE „Sportboothafen Staad“.

§ 11 Wahl und Amtsdauer des Vorstandes und des erweiterten Vorstandes

1.
Der Vorstand und der erweiterte Vorstand werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt. Der amtierende Vorstand bzw. erweiterte Vorstand bleibt bis zur satzungsgemäßen Neuwahl im Amt.

2.
Die Vorstandsmitglieder sind einzeln zu wählen und müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben. Wiederwahl ist zulässig. Es können nur natürliche Personen gewählt werden.

3.
Scheidet eines der Mitglieder des Vorstandes oder des erweiterten Vorstandes während der laufenden Amtszeit aus, so bestellt der Vorstand einen Nachfolger für den Rest der Amtszeit.

4.
Scheiden mehr als die Hälfte der Mitglieder des erweiterten Vorstandes gleichzeitig aus, so ist unverzüglich eine außerordentliche Mitgliederversammlung zur Durchführung von Neuwahlen einzuberufen.

§ 12 Sitzungen und Beschlüsse des Vorstandes und des erweiterten Vorstandes

1.
Die Vorstände beschließen in Sitzungen, die von dem/der Präsidenten/in, bei dessen/deren  Verhinderung von dem Vizepräsidenten/der Vizepräsidentin, einberufen und geleitet werden. Vorstandssitzungen sind ferner einzuberufen, wenn dies mindestens zwei Vorstandsmitglieder durch schriftlichen Antrag, der bei dem/der Präsidenten/in oder dem Vizepräsidenten/der Vizepräsidentin einzureichen ist, verlangen. Vorstandssitzungen finden in Konstanz statt.

2.
Die Vorstände sind beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes, darunter der/die Präsident/in oder bei Verhinderung der Vizepräsident/die Vizepräsidentin anwesend sind.

3.
Stimmberechtigt sind alle erschienenen Vorstandsmitglieder. Es entscheidet die Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Sitzungsvorsitzenden.

4.
Der Präsident/die Präsidentin, der Vizepräsident/die Vizepräsidentin und der/die Schatzmeister/in können in Eilfällen mit einfacher Mehrheit ohne Einberufung des Vorstandes oder des erweiterten Vorstandes entscheiden. Die Beschlüsse sind bei der nächsten Sitzung bekanntzugeben.

5.
Über jede Vorstandssitzung ist ein Protokoll zu fertigen, aus dem mindestens die behandelten Punkte sowie die gefassten Beschlüsse ersichtlich sein müssen. Das Protokoll ist vom Protokollführer und dem Sitzungsvorsitenden zu unterzeichnen. Allen Vorstandsmitgliedern ist möglichst innerhalb von zwei Wochen nach der Sitzung, spätestens jedoch vor der nächsten Sitzung, eine Protokollabschrift zuzuleiten.

6.
Der Vorstand und der erweiterte Vorstand können im schriftlichen Verfahren beschließen, wenn alle Vorstandsmitglieder diesem Verfahren zustimmen.

§ 13 Rechnungsführung, Prüfung

1.
Der Vorstand hat dafür Sorge zu tragen, dass über alle Vereinsgeschäfte die erforderlichen Bücher geführt werden.

2.
Nach Ablauf eines jeden Geschäftsjahres ist eine Abrechnung zu erstellen, die über das Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres und die Vermögensverhältnisse des Vereins am Ende des Geschäftsjahres Aufschluss gibt.

3.
Die Abrechnung und die ihr zugrundeliegende Buchführung ist von zwei Prüfern (Vereinsmitgliedern), die von der Mitgliederversammlung im Turnus von zwei Jahren neu zu wählen sind, zu überprüfen. Ferner hat einer der Prüfer in der ordentlichen Mitgliederversammlung den gemeinsamen Bericht der Prüfer mündlich zu erstatten. Die Prüfer dürfen nicht dem erweiterten Vorstand angehören.

§ 14 Mitgliederversammlung

1.
Soweit noch Vereine Mitglied dieses Vereins sind, werden diese durch einen von ihnen zu benennenden Delegierten vertreten. Dieser wird in die Mitgliederversammlung entsendet.

2.
Jeder anwesende Delegierte und jedes anwesende Mitglied hat in der Mitgliederversammlung eine Stimme. Ist ein Delegierter zugleich Mitglied dieses Vereins, so hat er 2 Stimmen.

3.
Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

a) Entgegennahme der Jahresberichte der Vorstandsmitglieder und die Genehmigung der geprüften Jahresrechnungen,
b) Entlastung des erweiterten Vorstandes,
c) Wahl und Abberufung des erweiterten Vorstandes oder einzelner Mitglieder des erweiterten Vorstandes mit Ausnahme der Wahl des Jugendleiters, der gemäß Jugendordnung von der Jugendversammlung gewählt wird,
d) Wahl der Kassenprüfer,
e) Beschlussfassung über die Berufung gegen einen Ausschließungsbeschluss des Vorstandes,
f) sonstige wichtige Entscheidungen, die vom Vorstand der Mitgliederversammlung vorgelegt werden,
g) Beschlussfassung über Satzungsänderungen,
h) Beschlussfassung über die Mitgliedsbeiträge.

4.
Mitgliederversammlungen finden in Konstanz statt.

§ 15 Ordentliche Versammlung und Einberufung

1.
Mindestens einmal im Jahr, möglichst in den ersten vier Monaten, soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von drei Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen.

2.
Jedes Mitglied kann bis spätestens zwei Wochen vor einer Mitgliederversammlung beim Vorstand einen Antrag zur Tagesordnung stellen. Der Versammlungsleiter hat in der Mitgliederversammlung die Anträge bekanntzugeben und für deren Behandlung in der Mitgliederversammlung zu sorgen.

§ 16 Außerordentliche Mitgliederversammlung

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn mindestens dreißig Prozent der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragen.

§ 17 Beschlussfassung

1.
Die Mitgliederversammlung wird von dem /der Präsidenten/in, bei dessen/deren Verhinderung von dem Vizepräsidenten/der Vizepräsidentin oder einem Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes, geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Versammlungsleiter. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlganges und der vorhergehenden Diskussion einem Wahlleiter oder Wahlausschuss übertragen werden.

2.
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen ist. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine zweite Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen.

3.
Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Zur Änderung der Satzung sowie zur Auflösung des Vereins ist jedoch eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

4.
Bei Wahl ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Hat niemand mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten, so findet zwischen den beiden Kandidaten, die die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt. Gewählt ist dann derjenige, der die meisten Stimmen erhalten hat. Bei gleicher Stimmenzahl entscheidet das von dem Versammlungsleiter zu ziehende Los.

5.
Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, das vom Protokollführer und dem Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist.

§ 18 Vereinsstruktur; Sportbereiche

1.
Die Tätigkeit des Vereins kann sich auf verschiedene Sportbereiche erstrecken.

2.
Auf Beschluss der Mitgliederversammlung können jederzeit neue Bereiche/Abteilungen gebildet und bestehende aufgeteilt oder aufgelöst werden.

3.
Soweit Angelegenheiten von einzelnen Bereichen des Vereins Maßnahmen von Vereinsorganen erfordern, sind diese von den jeweiligen Leitern der Sportbereiche und/oder anderen, mit der Durchführung von Aufgaben in einem bestimmten Vereinsgebiet beauftragten Personen, beim geschäftsführenden Vorstand zu beantragen oder anzuregen.

§ 19 Förderung der Jugend

1.
Der Yachtclub Eichhorn Konstanz e.V. unterhält nach Maßgabe des § 18 der Satzung eine Jugendabteilung. Hierdurch fördert er die sportliche Betätigung und das soziale Verhalten der Kinder und Jugendlichen, die Persönlichkeitsentwicklung, den Gemeinschaftssinn sowie die internationale und nationale Verständigung verschiedener Bevölkerungsgruppen.

2.
Näheres regelt die Jugendordnung.

§ 20 Ausschüsse

Der Vorstand ist berechtigt,  Ausschüsse und Beauftragte zu bestellen, wenn dies zur besseren Durchführung seiner Aufgaben notwendig ist. Die Mitglieder der Ausschüsse und die beauftragten müssen Vereinsmitglieder und natürliche Personen sein.

§ 21 Haftpflicht

Vereinsmitglieder, die zur Ausübung des Sports Fahrzeuge benutzen, insbesondere Sportboote, sind verpflichtet, während der gesamten Dauer der Vereinszugehörigkeit für das Fahrzeug eine ausreichende Haftpflichtversicherung zu unterhalten und diese dem Verein auf Verlangen nachzuweisen.

§ 22 Schlussbestimmungen; Auflösung des Vereins

1.
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung und unter Beachtung der Bestimmungen des § 17 Absatz 3 dieser Satzung beschlossen werden.

2.
Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der/die Präsident/in und der/die  Schatzmeister/in gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.

3.
Das nach Beendigung der Liquidation vorhandene Vermögen ist entsprechend den Vorschriften des § 2 Absatz 5 dieser Satzung zu verwenden.

4.
Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend, wenn der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.